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Welches Holz eignet sich für meinen Hotpot am besten?

Vergleich der Holzarten 

Es gibt Holzbadefässer aus verschiedenen Holzarten, eine Auswahl der meistverkauften Holzarten vom Hotpot im Überblick 

Hotpot aus Lärche

Das Lieblingsholz der Schweizer - für die Verwendung als Hotpot bitte die Unterschiede beachten.

Lärchenholz ist für die Verwendung mit Wasser und dem Einsatzzweck für Hotpot ein sehr strapazierfähiges, gutes und langlebiges Holz.

Arbeitet sehr stark und kann sich massiv verziehen und deshalb zu Undichtigkeit führen

Durch den Unterschied innen warm und feucht, aussen kalt und trocken kann das Holz sehr stark arbeiten und sich verziehen.

Bei Feuchtigkeit quillt das Holz stark auf - Bei Trockenheit zieht sich das Holz zusammen (Schwinden)

Unterschied zwischen Sibirischer Lärche und Schweizer Lärche

Sibirische Lärche kommt meist aus dem Ausland, wo es sehr günstig produziert und verarbeitet wird. Die Qualitätsunterschiede sind immens und sehr schwankend, abhängig vom Produzent. Genaue Herkunft kann nicht deklariert werden. Holz wird nicht vorsortiert und mit Kernholz montiert.

Wandbretter können sich sehr stark verziehen, daraus folgt Undichtigkeit und unschöne Optik

Lebensdauer ca. 5 bis 9 Jahre

Schweizer Lärche stammt aus nachhaltigem Waldbau und ist als FSC-Holz deklariert. Die Verarbeitung vom Schreiner erfolgt nach höchsten Qualitätsansprüchen und das Holz wird so montiert, das es sehr wenig arbeiten und sich nur minimal verziehen kann. Kernholz wird weitestgehend aussortiert und die Jahresringe werden nach Rift-Holz und Halb-Rift-Holz dementsprechend angeordnet.

Lebensdauer ca. 12 bis 18 Jahre

Die Holzauswahl und die Verarbeitung bei Lärche macht den grossen Unterschied!

 

Hotpot aus Roter Zeder

Kanadische Rote Zeder / Red Cedar  ist nach unserer Einschätzung und Erfahrung das bestmögliche Holz für die Verwendung als Hotpot und Sauna.

Red Cedar aus Kanada stammt aus nachhaltigem Waldbau und ist als FSC-Holz deklariert.

Die Verarbeitung vom Schreiner erfolgt nach höchsten Qualitätsansprüchen und die Jahresringe werden nach Rift-Holz und Halb-Rift-Holz angeordnet.

RED CEDAR hat so viele Vorteile das es ein extra Info-Blatt dafür gibt.

Antibakteriell – Leicht – Stabil  – Gesund – Aromatisch – Isolierend – Schön – Ökologisch

Lebensdauer ca. 20 bis 25 Jahre 

 

Hotpot aus Fichte oder Kiefer

Gut und Günstig – Einsatz für Budget-Hotpot – als Komplett-SET.

Fichtenholz oder Kiefernholz ist das günstigste Holz aus dem ein Hotpot gebaut werden kann.

Auf die Verarbeitung muss geachtet werden 

Lebensdauer bei guter Verarbeitung ca. 5 bis 8 Jahre 

 

Hotpot aus Thermoholz

Die originale Holzveredelung stammt aus Finnland. Thermoholz ist mit einem speziellen technischen Verfahren, schonend getrocknetes Holz und hat deshalb Vorteile bei der Verwendung mit Wasser - Feuchtigkeit und Trockenheit.

Durch den Entzug von Wasser aus dem Holz hat es ein sehr geringes Schwind und Quellverhalten.

Thermokiefer ist sehr leicht und die bessere Alternative zu Sibirischer Lärche

Ideal für die Verwendung als Hotpot und Sauna, wo hohe Temperatur-Unterschiede und Feuchtigkeits-Unterschiede von innen und aussen herrschen.

Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Lebensdauer ca. 10 bis 15 Jahre

 

Herstellung von ThermoWood®

Hohe Temperaturen und Wasserdampf machen den ThermoWood Fertigungsprozess aus. Es werden keine Chemikalien eingesetzt. Die Behandlung erhöht die Formstabilität und biologische Haltbarkeit des Holzes. Außerdem wird die Wärmeleitfähigkeit reduziert und so die Isolationseigenschaft des Endmaterials verbessert. Durch die hohen Bearbeitungstemperaturen wird das Harz aus dem Holz entfernt. Der ThermoWood-Behandlungsprozess ist patentiert, die Marke ist Eigentum des finnischen ThermoWood-Verbandes (Finnish ThermoWood Association). 

Das Verfahren gliedert sich in drei Phasen: 

1. Erwärmung und Ofentrocknung Durch den Einsatz von Wärme und Wasserdampf werden die Luft und das Holz im Ofen sehr schnell auf etwa 100 °C erhitzt. Anschließend wird die Temperatur für den Trockenvorgang kontinuierlich auf 130 °C angehoben. Es kann entweder grünes (ungetrocknetes) oder vorgetrocknetes Rohmaterial verwendet werden. Der Dampf verhindert wie eine schützende Membran das Einreißen des Holzes und unterstützt zudem die chemischen Veränderungen, die im Holz stattfinden. Am Ende dieser Phase liegt der Feuchtigkeitsgehalt nahezu bei Null. 

2. Intensive Wärmebehandlung Während der Phase der intensiven Wärmebehandlung werden Luft und Holz auf 185–225 °C erhitzt. Die Höchsttemperatur hängt vom geplanten Einsatzbereich des Materials ab. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, bleibt sie für zwei bis drei Stunden konstant. Es wird weiterhin Wasserdampf eingesetzt, um eine Entzündung oder ein Einreissen des Holzes zu verhindern und die chemischen Veränderungen im Holz zu beeinflussen. 

3. Abkühlung und Regulierung der Ausgleichsfeuchte Durch Wasserberieselung wird die Temperatur wieder gesenkt. Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes wird auf etwas mehr als vier Prozent eingestellt, damit es bearbeitet werden kann.

 

Weitere Fragen beantworten wir gerne bei einem Beratungsgespräch.